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Dr. Marion Morcher kandidiert für ÖDP

Auch zur Landtagswahl 2021 wird die Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP) im Wahlkreis Bodensee wieder zur Wahl antreten. Für die Partei bewirbt sich die 58-jährige Humanwissenschaftlerin Dr. Marion Morcher aus Friedrichshafen. Sie sitzt seit 2019 für die ÖDP im Häfler Gemeinderat als Teil der Fraktionsgemeinschaft ÖDP/parteilos und ist dort unter anderem Mitglied im Ausschuss Planen Bauen Umwelt. Als Geschäftsführerin vom BUND-Ortsverband Friedrichshafen ist sie aufs Beste mit der baden-württembergischen Problematik in Umweltthemen vertraut. Ihr Engagement geht aber weit über das Thema Umwelt hinaus. So engagiert sie sich beispielsweise für die Integration von Flüchtlingen durch Abhalten von Sprachkursen. Die dabei gewonnenen Erfahrungen, die sie jetzt schon im Integrationsbeirat einbringt, will sie gegebenenfalls künftig auch im Landtag in ihre politische Arbeit einbringen. Ihre Herzensangelegenheit aber ist der Tierschutz - sei es von Wild- oder Haustieren. Sie fordert ein Verbandsklagerecht für Umwelt– und Tierschutzorganisationen, Kastrationspflicht für freilaufende Katzen, Einführung eines Hundeführerscheins, Auftrittsverbot von Wildtieren in Zirkussen, „gläserne“ Schlachthöfe mit regelmäßigen Schulungen für das Personal und einen TÜV für die teils veralteten technischen Anlagen, das  Verbot von Tiertransporten in die russische Förderation oder arabischen Staaten und ein grundsätzliches Verbot von Feuerwerkskörpern.

Wie alle nicht im Landtag vertretenen Parteien musste die ÖDP auch diesmal wieder zahlreiche Unterschriften von im Wahlkreis wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern sammeln, um zur Wahl zugelassen zu werden. Obwohl das Sammeln von Unterschriften besonders im öffentlichen Raum zu Coronazeiten mit den damit verbundenen Kontakt-Einschränkungen ein schwieriges Unterfangen ist, hat die ÖDP aber die benötigten Unterschriften mittlerweile beisammen. Geholfen hat hier auch ein von mehreren kleinen Parteien (auch der ÖDP) erwirktes Gerichtsurteil, welches das Land Baden-Württemberg zur Absenkung der Anzahl der benötigten Unterschriften aufgrund der besonderen Lage verpflichtet hat. Bedauerlich nur, dass der Landtag von Baden-Württemberg die vom Gericht vorgegebenen Grenzen (Absenkung der benötigten Unterschriftenanzahl um mindestens 50%) nur um das absolut notwendige (50%) gesenkt hat - das ebenfalls betroffene Rheinland-Pfalz hat hier mehr demokratisches Gespür gezeigt und die Anzahl um 75% gesenkt.

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